★ 2006 bis 2009
Kürzlich im Amerika-Urlaub als erfrischendes Sommergetränk entdeckt – Fresh Lemonade. Hier das Rezept:
Zucker mit einem cup Wasser erhitzen, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. 5 Zitronen auspressen. Saft und »Zuckerwasser« in einen Pitcher füllen und mit 3 bis 4 cups Wasser auffüllen. Das ganze zu Kühlen in den Kühlschrank, mit einer in Scheiben geschnittenen Zitrone dekorieren und mit Eiswürfeln servieren.
*ein cup entspricht 236,588 Milliliter, wenn man keinen »Cup-Messbecher« besitzt, kann mann natürlich auch einfach 250 Milliliter je cup ansetzen (lässt sich irgendwie leichter rechen…).
Twitter ist toll. Heutiger Beweis: Ein Tweet von @KanzleiHoenig, der in unter 140 Zeichen ein ganzes Rezept für eine leckere Kartoffelbeilage lieferte.
geschälte Kartoffeln aus dem Glas (in Scheiben oder Achteln oder so)
in Olivenöl braten
+ (Meer-)Salz
+ Pfeffer (frisch gemahlen, versteht sich)
+ MajoranFertig.
Warum sowas profanes hier aufgeschrieben wird – wo die Zubereitung keine besondere Fähigkeiten verlangt und man auch kein Kochprophet sein muss, um schon dem Rezept anzusehen, dass das schmeckt? Genau darum.
Viele kleine Wahrheiten über das Kochen und die Schwierigkeiten des Hobbykochs im Speziellen gibt Julian Barnes in seinem Büchlein «Grob gehackt und fein gewürfelt» zum Besten. Beim Kauf der Taschenbuchausgabe für 8,50 Euro – kann man nicht viel falsch machen, kurzweilige Unterhaltung ist garantiert.
Außerdem verrät Mister Barnes ein schnelles und einfaches Gericht, das von Monsieur Pomiane stammt – und schmeckt:
Man nimmt sechs Tomaten, halbiert sie, lässt ein Stück Butter in der Pfanne zergehen legt die Tomaten mit der Schnittfläche nach unten hinein, sticht sie an der runden Seite ein, dreht sie noch einmal um (damit der Saft herausfließen kann), dreht sie sofort wieder um, gießt 10 cl Crème double an, rührt alles gut durch, lässt es aufkochen, und fertig.
Wenn es mal wieder schnell gehen muss und der Hunger nicht allzu groß ist, bietet sich die Zubereitung einer Rote-Bete-Suppe an. Für 2 bis 3 Portionen sollte man folgende Zutaten zur Hand haben:
Die Zubereitung der Suppe ist kinderleicht: Die Zwiebel hacken und zusammen mit der gepressten Knoblauchzehe in Öl andünsten. Die Rote Bete würfeln und mit dem Saft (aus dem Glas) in den Topf zu Zwiebel und Knoblauch geben. Nun die Gemüsebrühe hinzufügen, alles etwa 10 bis 20 Minuten köcheln lassen. Die Suppe anschließend pürieren und mit Salz, Pfeffer, Zucker, Chiliflocken und einem Schuss Zitronensaft abschmecken. Die Suppe in Teller füllen und mit ein wenig Crème fraiche dekorieren und Baguette dazu reichen.
Kalter Kaffee ist nicht nur eine abwertende Redewendung, sondern auch eine Backzutat. Die Zubereitung dieser lebkuchenähnlichen, winterlichen Gewürzschnitten wäre ohne Kaffee nicht möglich. Das Rezept stammt aus Schwaben, der erfindungsreichen Region im südlichen Deutschland, die auch viele andere tolle Dinge hervorgebracht hat (zum Beispiel die Schlagbohrmaschine).
Während der frisch gekochte Kaffee abkühlt, kann – und sollte – man aus der Butter, den Eiern und dem Zucker eine schaumige Masse schlagen. Das Mehl mit der Würzmischung, dem Kakao und dem Backpulver vermischen und anschließend – zusammen mit dem Kaffee – zur Schaummasse geben. Daraus wird nun ein Teig geknetet, dem als letztes die Mandeln hinzugefügt werden. Aus dem Teig sind nun nach Belieben Rollen oder Stollen zu formen und selbige im vorgeheizten Ofen bei 200° 25 Minuten zu backen. Direkt nach dem Backen in Scheiben schneiden und einseitig mit der Schokoladenglasur überziehen.
Lebkuchengewürz kann man natürlich auch selber herstellen, dann weiß man, was man hat. Für die Zubereitung der Gewürzschnitten empfiehlt sich folgende Zusammensetzung:
Eine kleine Leckerei für einen gemütlichen Winterabend bei Kerzenschein: Bratäpfel. Für zwei gefüllte Äpfel braucht man
Die Zubereitung ist ein Kinderspiel. Zuerst die beiden Äpfel vom Kerngehäuse befreien, ein wenig aushöhlen (siehe Foto) und von innen mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Nun Butter, Mandeln, Rosinen, Puderzucker und Zimt vermischen und die so entstandene Masse in die Äpfel füllen. Beide Äpfel in eine feuerfeste Form geben und bei 150˚ Celsius 20 bis 30 Minuten im Ofen backen lassen.
Zu den fertigen Bratäpfeln passen hervorragend warme Vanillesoße oder kaltes Vanilleeis.
Es ist Kürbiszeit. Überall gibt es sie momentan zu kaufen, die großen runden Kürbisse. Warum also nicht mal eine Suppe daraus kochen? Hier die Zutaten für 4 bis 6 Personen:
Die Zubereitung ist wirklich simpel: Kürbisfleisch und Kartoffeln würfeln. Die Butter in einem großen Topf schmelzen, Kürbis und Kartoffeln hinzugeben, Brühe dazugießen und etwa 30 Minuten kochen lassen. Nun die Milch unterrühren und alles pürieren. Die Suppe – je nach gewünschter Konsistenz – 25 bis 45 Minuten weiterkochen lassen. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen. Wer möchte, kann außerdem ein paar Kürbis- oder Sonnenblumenkerne in die Suppe geben.
Chocolate-Chip-Cookies sind lecker – keine Frage. Mit ganz einfachen Mitteln kann man sie ein bisschen pfiffiger machen. Zum Beispiel mit Chili. Hier das Rezept für 12 Stück:
In einer Schüssel Mehl, Walnüsse, Back- und Kakaopulver sowie Haferflocken mischen. Dann in einem zweiten Behältnis die Margarine mit dem Zucker schaumig schlagen, erst das Ei und anschließend die Mehlmischung unterrühren. Ganz zum Schluss werden die Schokoladentropfen und die Chiliflocken hinzugegeben.
Jetzt müssen aus dem Teig nur noch 12 gleich große Häufchen auf einem Backblech gemacht werden. Die Cookies-to-be kommen dann für etwa 15 Minuten bei 180° Celsius in den Ofen. Und schon sind die Plätzchen fertig.
Wer ein bisschen experimentierfreudig is(s)t und keine Angst vor mäßig gefährlich aussehenden und/oder ungewohnt schmeckenden Variationen bekannter Hausmannskost hat, kann seinen Spieltrieb auch beim Apfelmuskochen ausleben. Ein süffiges und vor allem rosa-rotes Apfel-Rotwein-Mus etwa ist aus
schnell gemacht. Für ein harmlos aussehendes, dafür exotisch schmeckendes Apfel-Curry-Mus benötigt man:
Zubereitung: Die Zutaten – soweit möglich – schälen, entkernen, grob würfeln und in einem Topf bei mittlerer Hitze gut 20 Minuten bei gelegentlichem Umrühren köcheln lassen, die Masse anschließend pürieren und heiß in Einmachgläser abfüllen.
Baked Beans sind eine begehrte Beilage, sowohl beim englischen Frühstück als auch beim amerikanischen Barbecue. Diesen Schluss legt zumindest die Zahl der Rezepte nah, die dem Kochwilligen im Internet begegnet. Ein Hobbykoch nimmt sogar für sich in Anspruch, die weltbesten gebackenen Bohnen herzustellen.
Nach einer Auswertung der gängigen Zubereitungsmethoden steht fest: Gebacken werden müssen Baked Beans schon mal nicht, vor allem nicht, wenn die Bohnen bereits eingeweicht sind, also aus der Dose oder dem Glas kommen. Durch gezieltes Tüfteln auf der Grundlage einiger vielversprechender Rezepte hat er sich jüngst eine Zubereitungsanweisung zum Kochen von Baked Beans zusammengebastelt. Schnell und einfach kann man mit nur wenigen Zutaten etwa so vorgehen:
150 Gramm Baconstreifen etwas zerkleinern und in der Bratpfanne – vorzugsweise in Butterschmalz – anbraten. Dann bei mittlerer Hitze 100 Milliliter Tomatenketchup, 1/2 EL Worcestershiresoße, 1 EL braunen Zucker sowie 1 EL Weißweinessig einrühren. Bohnen aus einem großen Glas oder einer großen Dose (400 Gramm) hinzugeben. Das Wasser vorher abtropfen lassen und je nach gewünschter Konsistenz erst im Verlaufe des nun einsetzenden Aufkochens nach Bedarf hinzugeben. Wenn nach etwa einer Viertelstunde alles schön warm und durchgezogen ist, sind die Baked Beans fertig.
Als Macaroni & Cheese ist in den Vereinigten Staaten und auch in Großbritannien ein Nudelauflauf bekannt, den man getrost als Klassiker der dortigen Alltagsküche bezeichnen kann. Entsprechend vielfältig sind die Zubereitungsmethoden. Für eine Variante aus Chicago benötigt man:
Die Zubereitung dauert wegen einer in den Gesamtvorgang integrierten Ruhephase etwas länger, ist aber netto sehr überschaubar. Nachdem Käse und Muskatnuss gerieben sowie die Nudeln in Salzwasser aufgesetzt sind, sind die Vorbereitungen abgeschlossen. Nun sollte die Butter in einem hinreichend großen Topf zerlassen und das Mehl hinzugegeben und bei geringer Hitze unter stetigem Rühren gebräunt werden, etwa drei Minuten lang. Dann weiterrühren und die Milch zugeben. Zum Kochen bringen, die Soße anschließend bei verringerter Hitze fünf Minuten köcheln lassen. Dann werden der Cheddar und 2/3 des Parmesan, Salz, Pfeffer und Muskatnuss in die Soße gerührt. Wenn sich alle Zutaten zu einer einheitlichen Masse vermengt haben, kommen die inzwischen al dente gekochten und abgegossenen Nudeln hinzu. Die Mischung wiederum sollte nun in die Auflaufform umgeladen werden und für mindestens drei Stunden im Kühlschrank verschwinden. Danach mit dem restlichen Parmesan und der kleingehackten Petersilie bestreuen und für 20 Minuten im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen überbacken.
Bei der Betrachtung der Zutaten dieses Gerichts, kann man erst einmal nicht glauben, dass dabei etwas herauskommen kann, was schmeckt. Aber die beiden können bestätigen: Es ist wirklich lecker. Für vier Portionen braucht man Folgendes:
Die Zubereitung ist eigentlich ganz leicht: Die Hähnchenbrustfilets vorbereiten, mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken nach persönlichen Vorlieben würzen und in eine hohe Pfanne legen. Cola, Ketchup und Worcestershiresauce miteinander verrühren und ebenfalls in die Pfanne geben. Alles aufkochen und etwa 30 bis 45 Minuten köcheln lassen – dabei die Brustfilets einmal wenden. Wenn die Soße schön dicklich ist, die Brustfilets aus der Pfanne nehmen, in Stücke schneiden und zurück in die Pfanne geben. Dazu schmecken Nudeln oder Kartoffeln, aber auch Gnocchi.
Eine leckere Anweisung zur Zubereitung von Chili con carne darf in keiner Rezeptesammlung fehlen. Es bewährt sich spätestens, wenn eine größere Zahl von Leuten bekocht werden muss, man aber nicht gewillt oder in der Lage ist, zu deren Verköstigung besonderen Aufwand zu betreiben. Chili con carne geht immer. Und zwar so (Mengenangaben für 2 bis 3 Personen):
Das Hackfleisch (oder das feingeschnittene Filet) in heißem Öl scharf anbraten, dann Weiterlesen »
Nichts nervt mehr als langweilige Grillsoßen und die immer gleichen Würzmischungen. Er fühlt sich auch immer so ausgeliefert, wenn er bei der Wahl der Marinade nur zwischen den beiden Standardsorten des Schlachters entscheiden kann. Man hat viel mehr Freiheiten, wenn man das Fleisch unbehandelt kauft und dann ganz nach Belieben damit verfährt. Zu guter Letzt verrät er der Leserschaft deshalb noch ein paar Standard-Rezepte für einen gelungenen Grillabend.
Eine süß-scharfe Honig-Senf-Soße etwa ergibt sich, wenn man
für rund zehn Minuten in Öl bräunt, um anschließend
einzurühren. Die Masse wiederum zehn Minuten einköcheln lassen. Nach dem Abkühlen kommen noch ein paar gehackte Basilikumblätter hinein und die selbst hergestellte Grillsoße ist fertig.
Eine Marinade aus Honig und Senf hat er ebenfalls anzubieten. Weiterlesen »
Bei der Grillwoche im schönen Blog dürfen natürlich die passenden Rezepte nicht fehlen. Deshalb hier einige Ideen: Was ihrer Auffassung nach bei keinen Grillabend fehlen darf, ist frisches Baguette. Dazu passen Fetacreme oder Aioli ganz hervorragend.
Für Fetacreme einfach 200 Gramm Feta, 200 Gramm Frischkäse, etwas Rosmarin, einen Schuss Olivenöl, einen TL Tomatenmark und bei Bedarf eine Knoblauchzehe in eine Schüssel geben und mit einem Pürierstab bearbeiten. Wenn die Masse zu fest ist, so lange Milch hinzufügen, bis die die Creme streichfähig ist. Zum Schluss mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Auch die Aioli ist leicht zuzubereiten: Zwei Eigelb, vier Knoblauchzehen, einen TL Zitronensaft und einen TL Senf in eine Schüssel geben und pürieren. Dann langsam etwas Olivenöl hinzugeben, erneut pürieren und so lange Olivenöl zugießen, bis die Masse schön cremig und bekömmlich ist – dafür ist eine größere Menge Öl nötig, die hängt aber von der Größe der Eier ab. Das Salzen nicht vergessen.
Zu jedem richtigen Grillabend gehört auch ein Salat. Weiterlesen »
Das schöne Blog widmet sich Dingen, die das Leben im Allgemeinen sowie das Wohnen und Einrichten im Besonderen schöner machen.