Haste mal ’ne Serviette?

Hierzulande sind die Artikel aus der Cabanaz-Serie des niederländischen Herstellers Puhlmann leider nicht allzu oft zu kriegen, trotzdem möchte er darauf hinweisen. Wer – wie er – anfällig für den derzeit beliebten Retrostil ist, sollte nämlich die Augen offen halten. Obiges Foto zeigt einen Serviettenspender, den er vor einigen Monaten irgendwo online bestellt hat. Vom selben Hersteller stammt auch die Uhr des Tages Nr. 6, ein paar weitere Artikelvorstellungen werden demnächst folgen. Ungeduldige können schon mal selbst einen Blick auf das Angebot wagen.

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UtenSilo

1969 betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond und sprach seine berühmten Worte:

That’s one small step for [a] man,
one giant leap for mankind.

Im selben Jahr entwarf die Designerin Dorothee Becker das UtenSilo, ein praktisches Wandbehältnis zur Aufbewahrung von kleinen und größeren Dingen. Das aus Kunststoff gefertigte UtenSilo bietet mit seinen verschiedenen Behältern allerlei Stauraum. Es passt eigentlich in jeden Raum, egal ob Badezimmer, Büro oder Küche.

Der Kaufinteressent kann zwischen zwei Größen und drei Farben – nämlich weiß, rot und schwarz – wählen. Seit einiger Zeit ist der Designklassiker sogar in Chrom erhältlich. Einziges Manko ist der Preis: Ab 169 € geht’s los.

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Einmal gepoppt, nie mehr gestoppt

Wer im Kino Popcorn bestellt, steht vor einem Dilemma. Von zu viel süßem Popcorn wird einem schlecht, und zu viel salziges Popcorn kann zu unerfreulicher Dehydrierung führen. Die ideale Lösung besteht also darin, beide Arten zu bestellen.

Dieser Tipp stammt aus Ben Schotts Sammelsurium Essen & Trinken. Schott zufolge sollte man die untere Hälfte der Tüte mit süßem Popcorn füllen und den Rest mit salzigem Popcorn aufstocken. Genau in dem Moment, in dem der Salzgeschmack zu viel wird, kommt das süße Popcorn – eine angenehme Abwechslung.

Pocpcorn ist nicht nur der richtige Snack für’s Kino, sondern eignet sich auch hervorragend für den gemütlichen Fernsehabend auf dem heimischen Sofa. Bei dem bekannten Mikrowellen-Popcorn stellt sich aber wieder die Frage: Süß oder salzig? Dann Popcorn doch lieber selber machen. Erstens ist das viel preiswerter, zweitens kann man jeweils eine Schüssel mit süßem und salzigem Popcorn zubereiten. Oder wie wäre es mit einer der hier vorgestellten Popcorn-Varianten?

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Kühlschrankpoesie

Die Kühlschrankpoesie (vom englischen Magnetic Poetry, Refrigerator Magnets, von griechisch ποίηση, píissi – die Dichtung) ist eine Form der Konkreten Poesie mit einem stark begrenzten Wortschatz.

Die meisten Leser werden diesen unterhaltsamen und kurzweiligen Dichtspaß, den es seit einigen Jahren gibt, bereits kennen. Kühlschrankpoesie gibt es in vier verschiedenen Ausführungen: das Original, Liebesbotschaften, coole Botschaften und Kölsche Magneten. Damit man sich als Kühlschrankpoet betätigen kann, ist eine Investition von mindestens 14,90 € nötig.

Wer des Englischen mächtig ist, kann sich auch im weltweiten Netz als Dichter versuchen, kostenlos.

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Blau, blau, blau sind alle meine Suppen

Bei Michel aus Lönneberga, im schwedischen Original heißt er übrigens Emil, spielt Blaubeersuppe eine besondere Rolle. Nachdem Michel mit Stelzen durch Frau Petrells Verandafenster gefallen ist, verwendet er die auf dem Tisch stehende Suppe, um der inzwischen ohnmächtigen Dame wieder auf die Beine zu helfen. Eine mitten ins Geschicht geschüttete Schüssel Blaubeersuppe wirkt Wunder.

Beim berühmten Wasalauf werden an den sieben Verpflegungsstellen entlang der Strecke insgesamt 35.000 Liter Blaubeersuppe ausgegeben. Blaubeersuppe ist eben typisch schwedisch.

Da verwundert es nicht, dass es Blaubeersuppe auch bei Ikea gibt. Sie hat kürzlich per Newsletter einen Gutschein über einen Liter Blaubeersuppe erhalten. Leider weiß sie nicht, ob jedes Family-Mitglied diesen Coupon bekommen hat – es handelt sich möglicherweise um ein spezielles Angebot für Berliner Sektenangehörige.

Beim letzten Besuch des besagten Möbelhauses haben die beiden die kostenlose Blaubeersuppe – der reguläre Verkaufspreis beträgt 1,50 € – mitgenommen. Die Suppe kann sowohl kalt als auch warm verzehrt werden, ist erstaunlicherweise nicht süß und lässt sich mit nichts vergleichen, was die beiden kennen. Sie würde einen Schuss Sahne hinzugeben, aber ansonsten gibt es keinen Grund zur Beschwerde. Auf jeden Fall ein interessantes Erlebnis.

Wer nicht auf die Tetra-Pak-Variante zurückgreifen will, kocht die Blaubeersuppe am besten selbst, nach einem isländischen Rezept.

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The warm art of Africa

Mit Kapula Candles kommt ein Hauch von Afrika in die eigenen vier Wände. Die kunstvoll verzierten, handbemalten Kerzen machen sich immer gut. Sie sind in zahlreichen Farben und mit den verschiedensten Mustern erhältlich – und jede Kerze ist ein Unikat. Die südafrikanischen Kerzen sind in Deutschland leider nicht leicht zu bekommen. Es gibt nur wenige Läden, in denen sie angeboten werden – etwa in Berlin oder Hamburg. Auch im Internet findet man sie nur hin und wieder.

Die beiden haben ihre Kerzen aus Südafrika mitgebracht. In der Kapula Gallery in Bredasdorp gibt es eine ungeheure Auswahl dieser kleinen Kunstwerke, die Preise sind deutlich niedriger als in Deutschland. Bredasdorp eignet sich übrigens sehr gut als Übernachtungsgelegenheit zwischen Cape Agulhas und dem traumhaften Naturreservat De Hoop.

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Heute back ich

Er stammt aus Ostwestfalen und kennt Einback nicht von zu Hause. In Berlin werden die „Milchbrötchen zum Abreißen“ von einer Bäckereikette angeboten, die für sich in Anspruch nimmt, rheinländische Produkte zu verkaufen. Wo das Einback tatsächlich herkommt, konnte er noch nicht ermitteln. Ist aber auch egal, es reicht ja, wenn es schmeckt.

Weil Backwaren lauwarm besonders gut schmecken, empfiehlt es sich, Einbacks selbst zu machen. Das ist nicht schwer: Man bereitet aus

  • 500 Gramm Mehl,
  • 75 Gramm zerlassener Butter,
  • 75 Gramm Zucker,
  • 2 Eiern und
  • einem guten halben Würfel Hefe,
  • der in 150 Milliliter warmer Milch aufgelöst wurde,

einen Teig, der eine halbe Stunde lang gehen sollte und aus dem anschließend etwa 2 cm dicke und 8 cm lange Rollen geformt werden. Diese Röllchen kommen so nebeneinander auf ein Backblech, dass sie sich beim Aufgehen während des 20- bis 25-minütigen Backvorgangs (175° Celsius) berühren. Die Oberseite kann noch mit einem Eigelb bestrichen werden, dann glänzen die Einbacks später ganz hübsch.

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Marzipan und mehr

Das Marzipanlädchen, der Werksverkauf der Marzipanmassen-Fabrik Lemke, ist ein echter Tipp für Berliner. Hier kann man leckere Naschereien erwerben. Der nebenberufliche Zuckerbäcker findet Marzipan- und Nougatrohmassen, die passenden Rezepte werden auch gleich zur Verfügung gestellt.

Der bequeme Genießer greift einfach auf die fertigen Produkte zurück. So gibt es beispielsweise Schokoladen-, Nougat- und Mandelcreme als Brotaufstrich, Nougateier, Rumkugeln und Weingummi. Außerdem kann Marzipan in unzähligen Variationen erworben werden. Auch Schokolade von Ritter Sport ist im Angebot. Und alles zu humanen Preisen. Weiterlesen

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Schöner waschen

Oft stehen Waschmaschinen nicht im Waschkeller, sondern in der Küche oder im Badezimmer. Wenn diese praktischen Geräte schon so offen herumstehen müssen, kann man sie doch wenigstens etwas verschönern. Nur wie? Das ist ganz einfach, für Abhilfe sorgen die crazycovers.

Ab circa 40 € gibt es Magnetfolie zum Bekleben von Waschmaschine, Geschirrspüler und Trockner. Wie wäre es etwa mit einem maritimen Goldfischmotiv, roten Chilischoten, weißen Kieselsteinen oder knallgelben Sonnenblumen? Die Folie (59,5 cm × 85,5 cm) wird mit einem speziellen Schneideset geliefert, damit soll die Anpassung an das eigene Haushaltsgerät leicht von der Hand gehen.

Wem das Angebot der zur Verfügung stehenden Motive nicht ausreicht, der kann sich auch eine Magnetfolie nach eigener Vorlage anfertigen lassen. Kostenpunkt: 69,90 €. Ebenfalls pfiffig sind die magnetischen Taschen mit farbigen Einlegern, damit können Kühlschrank und Geschirrspüler individuell gestaltet werden.

Goldfischfreunde finden im Lucky-Strike-Trendshop (einige der Magnetfolien sind dort auch erhältlich) übrigens den passenden Aufkleber für den Toilettendeckel.

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Plattenbauquartett & Co.

Beim Wort Quartett werden Kindheitserinnerungen wach. Bei ihm wahrscheinlich eher als bei ihr, aber auch sie kann sich an lange Autofahrten erinnern, auf denen sie mit ihrem Bruder stundenlang Quartett gespielt hat, nur damit die Zeit etwas schneller verging. Damals verglich sie Höchstgeschwindigkeiten und PS-Zahlen von Autos, Motorrädern oder Eisenbahnen.

Heute sehen Quartettspiele anders aus. So werden beim Plattenbauquartett Geschosszahl, Datum der Fertigstellung und Anzahl der Wohnungen verglichen. Beim Papstquartett dagegen kommt es auf die Anzahl der Dienstjahre oder die Distanz zwischen dem Geburtsort und Rom. Für Liebhaber des öffentlichen Nahverkehrs gibt es ein U-Bahn-Quartett, für den Fastfood-Junkie bietet sich das Dönerquartett an.

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Think small!

Als er heranwuchs, war er von dem Gedanken vereinnahmt, der Schlüssel zur Glückseligkeit läge im Besitz einer möglichst tollen Stereoanlage. Think big war das Motto. Eine Hifi-Anlage hatte laut und groß zu sein. David Hasselhoff, Pur und andere Interpreten, die hier keine Rolle spielen sollen, verlangten schließlich nach einer würdigen Abspieltechnik.

Das ist ein paar Jahre her, er hat ein wenig dazugelernt. Inzwischen verzichtet er gerne auf unnötigen Schnickschnack. Auf Hasselhoff und Pur übrigens auch. Seine aktuelle Stereoanlage stammt aus dem Hause Tivoli Audio. An der ist alles dran, was man so braucht, mehr aber auch nicht. Wie befreiend! Weiterlesen

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Thunfischspaghetti

Dieses Gericht für 2-3 Personen ist schnell gemacht und die benötigten Zutaten sind meist im Haus:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Dose Thunfisch in Öl
  • 1 kleine Dose Tomatenmark (70 Gramm)
  • 200 Milliliter Sahne
  • Salz und Pfeffer
  • Oregano
  • 250 Gramm Spaghetti

Die Spaghetti in Salzwasser al dente kochen. Inzwischen die Zwiebel würfeln und mit dem Thunfisch in einer Pfanne goldbraun braten. Dann das Tomatenmark hinzugeben und alles gut miteinander vermischen, anschließend die Sahne zugießen, die solange verrührt werden muss, bis eine homogene Masse entsteht. Mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Die Soße über die fertigen Spaghetti geben.

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Ein echter Hingucker

Schöne, dekorative Käseröschen – die gelingen mit einer Girolle ganz leicht. Die Girolle ist ein Gerät zum Schaben von Käse, genauer zum Schaben des Schweizer Táªte de Moine (Mönchskopfkäse). Um diese feinen Rosengebilde zu produzieren, braucht man nur etwas Fingerspitzengefühl und ein wenig Übung. Der Táªte de Moine zeichnet sich durch seinen blumig-würzigen Geschmack aus, er sollte mit einem frischen Baguette und einem Glas Rotwein genossen werden. Erhältlich ist der Käse in jedem gut sortierten Supermarkt, die Girolle bekommt man beispielsweise hier.

Ein nettes Geschenk für Menschen, die noch nicht im Besitz einer Girolle sind, ist die Pirouette, bei der das Schabegerät schon in die Verpackung integriert ist. Kostenpunkt: 15 €.

Glücklicherweise eignet sich die Girolle nicht nur für Käse, sondern auch für Schokolade. Die sogenannten Choc o’Rolles, die speziell für die Girolle hergestellt werden, gibt es in zahlreichen Geschmacksrichtungen, etwa Vollmilch, Nougat und Bitterschokolade. Wem also der Sinn mehr nach etwas Süßem als nach Käse steht, der macht einfach kleine Schokoladenröschen.

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Immer parat am Telefonapparat

Damals war sowieso alles besser! Diesen und ähnliche Ausrufe hört man eigentlich nur von Leuten, die ihr Leben in der Vergangenheit führen. Der durchschnittliche Fortschrittsgläubige genießt die Gegenwart und sieht sogar der Zukunft zuversichtlich entgegen. Die besonders hippen Menschen wollen aber beides, Moderne und Nostalgie. Sie rufen: Vergangenheit is the new Zukunft. Oder wie ist der neuerliche Erfolg von Ahoj Brause, Fototapeten und Schallplatten sonst zu erklären? Eine gute Nachricht für Retrofreunde ist die Kunde vom Freakyphone und dem Alternativprodukt Retrostar – klassische Telefonhörer für’s Handy.

Während bei Freakyphone echte alte Telefonhörer für den Anschluss an Mobiltelefone umgebaut werden, ist das Modell Retrostar eine aktuelle Produktion im Stile eines „richtigen“ Hörers. Da Freakyphones derzeit total ausverkauft sind, muss der Nostalgiefreund sich mit dem preisgünstigeren Nachbau von Retrostar begnügen, der ab circa 30 € in rot, schwarz, orange und weiß erhältlich ist.

Bei Freakyphone sind immerhin die passenden Klingeltöne zum Hörer lieferbar herunterladbar, kostenlos. Natürlich kann man sich auch selber einen alten Telefonhörer umbauen, man muss nur hinreichend geschickt sein und dann die DIY-Bauanleitung befolgen.

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Ein schöner Rücken kann entzücken

Immer diese langweiligen schwarzen Ordner – das muss doch nicht sein. Es geht schließlich auch anders. Einfache Aktenordner sehen gleich viel bunter und lustiger aus, wenn man sie mit sogenannten Ordnerrücken verschönert. Ist man bequem, dann bieten sich bereits fertige Ordnerrücken an, die nur noch aufgeklebt werden müssen. Der Spaß kostet zwischen 4,90 € und 9,90 € (für vier beziehungsweise acht Ordner).

Für den kreativen oder sparsamen Leser gibt es eine Alternative. Man wählt einfach schöne Bilder – egal ob bunt oder schwarzweiß – etwa in einer Zeitschrift aus, die dann auf das passende Maß geschnitten werden und auf die einzelnen Ordner geklebt werden. Das ist preiswert und individuell.

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