Blumen per Post

Gerade hat sie den Keimzeit-Katalog aus dem Briefkasten geholt. Blumen gibt es nämlich nicht nur im Blumenladen oder im Baumarkt, sondern auch per Post. Das Sortiment von Keimzeit besteht vorwiegend aus Saatgut. Erhältlich sind unter anderem 27 Gemüsesorten und zahlreiche Kräuter. Ihr haben es die Saatgut-Kollektionen angetan, besonders Provence, Monte Carlo und Andaluzia.

Neben Sämereien kann der Hobbygärtner außerdem allerlei Nützliches erwerben: Pflanzenstecker zum Selbstbeschriften kann man immer gebrauchen, die bunten Körbchen sind auch nicht zu verachten, das absolute Schmuckstück ist aber die sogenannte Keimzeit-Schatztruhe, in der sich hervorragend Saatgut und andere Kleinigkeiten aufbewahren lassen. Mit einen Preis von 49,90 € ist sie leider nicht gerade günstig.

Ein weiterer Anbieter für Blumen und Pflanzen ist Bakker. Dort gibt es jedoch hauptsächlich Zwiebeln, beispielsweise für Mini-Narzissen, mehrblütige Tulpen und Mammut-Hyazinthen. Zum Programm zählen auch Obstpflanzen und -bäume: So kann man zuhause seine eigene Cranberry-Pflanze , gelbe Himbeeren und Riesenerdbeeren züchten. Wenn es lieber ein Zitronen-, Birnen– oder ein Apfelbäumchen sein soll, ist auch das möglich.

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Mit’m Radl da

Ihr persönliches Lieblingsstück vom Flohmarkt ist ein altes Dreirad. Vor fünf Jahren hat sie dieses Gefährt für 35 € auf dem Trödelmarkt an der Straße des 17. Juni erworben. Sie fand den Preis angemessen, vielleicht ein bisschen zu hoch. Das Alter des guten Stückes können die beiden nur schätzen. Sie tippt auf die frühen 1950er, er meint, es könne – ganz vielleicht – sogar ein Vorkriegsmodell sein. Letzendlich kommt es ihr darauf aber gar nicht an. Sie war beim Anblick des Objekts begeistert – und musste es einfach kaufen.

Das Dreirad war damals in einem eher mäßigen Zustand, überall Rost, an einigen Stellen blätterte die Farbe ab. Sie wollte es aber lieber schön und ordentlich haben. Also an die Arbeit: Farben kaufen, abschleifen, neue Griffe für den Lenker vom zukünftigen Schwiegervater machen lassen und alles streichen. Jetzt gefällt ihr das Kinderfahrzeug noch besser als direkt nach den Kauf, obwohl sie sich vorher noch nie handwerklich betätigt hat. Für’s Nägel-in-die-Wand-hauen ist er nämlich zuständig.

Der Kenner mag nun einwenden, dass das Gefährt vorher viel authentischer war und die Restaurierungsmaßnahmen den Wert stark gemindert haben. Aber sie findet es schön.

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Objects of desire

Objects of desire bietet unter dem Motto Lifestyle money can’t buy unzählige Ideen für kreative Menschen. Die Dinge, die Dan Pearlman dort vorstellt, sind zwar nicht käuflich, aber für jedes Produkt gibt es eine mehr oder weniger ausführliche Anleitung. Man muss selbst ran: Zubehör besorgen, Anleitung befolgen, kleben, schneiden, basteln und was sonst noch so dazu gehört.

Wie wäre es beispielsweise mit einer echten Barilla-Leuchte oder einem gepimpten Fernseher – wahlweise mit Fußball-, Alpen- und Westernmotiv? Auch eine nette Idee: Ein Schlüsselboard aus Lego. Den passenden Schlüsselanhänger muss man natürlich selbst bauen, da ist dann ein bisschen Fantasie gefragt.

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Nur das eine

Momentan wollen ihre Leser nur das eine: Pflaumenkuchen. Gestern etwa brachte die Suchmaschine Google allein 159 Besucher vorbei, die nach einem Rezept für Pflaumenkuchen suchten – so viele Leute dürfen die beiden sonst während eines gesamten Wochenendes empfangen.

Was ihnen noch mehr schmeichelt als die große Zahl der anonymen Pflaumenkuchenbäcker, ist ein Artikel ihres Lesers Enrique Bergemann. Auch Enrique bekommt heute Nachmittag von seiner Freundin den herbstlichen Pflaumenkuchen serviert und hat vor lauter Vorfreude aufgeschrieben, was er vom schönen Blog hält: „Webgewordenes ‚Schöner Wohnen‘ für beide Geschlechter“ ist wirklich ein nettes Urteil. Auf ein längeres Zitat des ausführlichen Artikels müssen die beiden aber verzichten, sie würden für Tage schamhaft erröten. Jedenfalls danken die beiden für diese netten und motivierenden Worte – und hoffen sehr auf ein Gelingen des Kuchens, damit Enrique seine Meinung nicht gleich wieder revidiert.

Bei dieser Gelegenheit danken die beiden natürlich auch allen anderen Leuten, die regelmäßig hier vorbeischauen. Ohne die Leserschaft und ihr Feedback würde dieses Blog schließlich erheblich weniger Spaß machen.

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Sag ‚Cheese‘!

Weil er regelmäßig ein heftiges Burgerbegehren verspürt, fordert er hiermit mehr Burgerbeteiligung in Deutschland. Zur Zubereitung von vier Cheeseburgern braucht man:

  • 400 Gramm Rinder-Hackfleisch
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Worcestershiresauce
  • Salz und Pfeffer
  • Öl
  • 4 Hamburgerbrötchen
  • Salatmayonnaise (etwa 1 EL pro Burger)
  • 4 Salatblätter
  • 2 Tomaten
  • 4 Scheiben Scheiblettenkäse
  • Salatgurke (etwa 80 Gramm)

Das Hackfleisch muss mit der feingehackten Zwiebel, der Worcestershiresauce sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack vermischt, bevor daraus burgertaugliche „Fladen“ geformt werden, die bei mittlerer Hitze etwa fünf Minuten pro Seite in Öl gebraten werden. Die Brötchen kurz antoasten und beide Seiten mit Mayonnaise bestreichen (innen!). Auf die Untereite dann ein Salatblatt und ein paar Stücke der in Scheiben geschnittenen und entkernten Tomaten geben, pfeffern. Kurz vor Ende der Bratzeit kommt dann eine Scheibe von dem Käse auf das Fleisch. Wenn der Käse sich fest an das Fleisch geschmiegt hat, also zerlaufen ist, kann das Fleisch auf die Tomate gelegt werden. Nachdem noch ein paar Gurkenscheiben und die obere Brötchenhälfte darauf untergebracht wurden, ist dieses gut-burgerliche Gericht schon fertig.

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Toaster für Morgenmuffel

Liebe geht durch den Magen. Das gilt erst recht bei diesem Toaster, der die fertig Brotscheiben mit den Worten i love you versieht. Genau das richtige für Morgenmuffel, die in den frühen Stunden des Tages eher schweigsam sind. Bei diesem Gerät – erhältlich in Orange und Weiß – muss man nicht viele Worte verlieren. Kostenpunkt: 29,90 €.

Toasts ohne große Liebesschwüre – dafür mit fröhlichem Grinsegesicht – lassen sich mit diesem kleinen Helfer für knapp 35 € machen. Wer 300 oder mehr Toaster braucht, kann sich gleich Geräte mit individuellem Röstlogo fertigen lassen.

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Fliesenwerk Friedrichshain

Das Fliesenwerk Friedrichshain gestaltet und bedruckt Fliesen ganz individuell. Ulf Winkler richtet sich nach den Wünschen seiner Kunden, er berät sie auch bei der Auswahl der Motive, die als Vorlage auf Papier, Dia oder CD eingereicht werden können. Wer nicht unbedingt ein eigenes Foto auf der Fliese haben möchte, kann auf das umfangreiche Sortiment des Fliesengestalters zurückgreifen. Je nach persönlichem Geschmack kann man zwischen Einzelfliese und Fliesenmosaik – also kleinen Kunstwerken aus mehreren Fliesen – wählen. Die Einzelfliesen gibt es mit oder ohne Holzrahmen. Ein kleine Einzelfliese (10×10 cm) kostet 15 €, die größere Ausführung (10×10 cm) gibt es für 19 €, der Holzrahmen schlägt noch einmal mit 10 € zu Buche. Entscheidet man sich für ein Fliesenmosaik, wird es günstiger.

Zwei Nachteile hat die Sache aber: Die schönen Stücke dürfen nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden und auch das Reinigen mit Scheuermitteln sollte man tunlichst vermeiden.

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Schön aufbewahrt

Schön anzusehende Vorratsgläser sind wirklich praktisch. Einerseits sind sie an der richtigen Stelle sehr dekorativ, andererseits kann man die verschiedensten Dinge darin aufbewahren. In solchen Gläsern lässt sich fast alles unterbringen. Für Gewürze – etwa Muskatnüsse, Pfefferkörner oder Nelken – eignen sich kleine Gläser. Die größeren Varianten lassen sich wunderbar mit hübschen Seifen oder süßen Leckereien bestücken. Als Nascherei macht sich süßer Speck gut. Damit kann ein solches Aufbewahrungsglas nämlich relativ schnell gefüllt werden. Ihre Gäste fallen regelmäßig über den süßen Speck her, vielleicht weckt er Kindheitserinnerungen.

Es gibt zahlreiche Ausführungen von Vorratsgläsern, etwa die nostalgische Glasdose mit Alu-Deckel, kleine und große Gefäße, Behältnisse mit buntem Deckel und natürlich die herkömmlichen Einmachgläser, die schon die Großmutter benutzte. Da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

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Gesammelte deutsch-französische Eigenarten

Chiffon de barrage.

Angenommen, jemand wollte eine Reise nach Frankreich unternehmen und sich von seinem Hund begleiten lassen. Dann wäre es sehr schön, wenn das Tier sich ohne Sprachbarriere mit den Einheimischen verständigen könnte. Nach der Lektüre von Karambolage, dem „kleinen Buch der deutsch-französischen Eigenarten“, weiß der Hundebesitzer seinem Gefährten zu helfen. Französisch wird nicht „wau wau“, sondern „ouaf ouaf“ gebellt. Halter einiger anderer Haustierarten erhalten ebenfalls kluge Ratschläge, nur beim Elefanten bleibt das Buch zum gleichnamigen TV-Magazin das Pendant zum deutschen „törö“ schuldig. Wenn ein kleiner Franzose gefragt wird, wie der Elefant macht, kann er nur mit den Schultern zucken. Und warum? Weil der Elefant bei unseren Nachbarn offenbar nicht macht. Weiterlesen

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Herbstlicher Pflaumenkuchen

Der Sommer ist bald vorbei. Pflaumen haben gerade Saison, also genau die passende Zeit, ein Rezept für einen leckeren Pflaumenkuchen vorzustellen. Der Teig kommt sogar ganz ohne Hefe aus, das gefällt ihr besonders gut.

Aus 175 Gramm weicher Butter, 80 Gramm Zucker, zwei Eiern, 220 Gramm Mehl und einem halben TL Backpulver wird ein Teig hergestellt. Den auf dem Boden einer gefetteten Springform ausrollen, der Teigrand sollte etwa zwei Zentimeter hoch sein. Nun muss ein Kilogramm Pflaumen gewaschen, entsteint und halbiert werden. Die Pflaumenhälften jetzt nur noch in den Teig stecken und für circa 45 Minuten bei 200 °C in den Backofen geben.

Den Kuchen nach dem Backen kurz abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen. Bei Bedarf noch mit einer Zimt-Zucker-Michung bestreuen – dann hat das Resultat allerdings schon einen ziemlich weihnachtlichen Touch.

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iPods wieder bunt

Kürzlich hat Apple den neuen iPod nano vorgestellt, gegen den ihr iPod mini beinahe steinzeitlich wirkt. Der iPod nano ist sehr handlich, nahezu grazil – er ist 90 mm lang, 40 mm breit und 6,5 mm flach. Sie benutzt ihren iPod mini fast ausschließlich im Auto, weil es einfach praktisch ist, nicht ständig CDs wechseln zu müssen. Ein weiterer Grund, der für den iPod mini sprach: Die Farbe. Nur den damals kleinsten iPod gab es in knalligem Pink. Eine echte Mädchenfarbe, bei der sie nicht widerstehen konnte.

Als Apple den iPod mini aus dem Programm nahm, war sie ein bisschen traurig. Den damals neu vorgestellten iPod nano gab es nur in Weiß. Schade! Aber Apple hat diesen Irrtum erkannt. Den neuen iPod nano gibt es in schrillem Blau, Grün und Pink. Wer es lieber etwas dezenter mag, hat die Wahl zwischen Schwarz und Silber, in Weiß ist er nicht mehr zu haben. Je nach Kapazität geht es preislich bei 149 € los und endet bei 249 €. Weiteres Highlight: Die Batterielaufzeit bei Musikwiedergabe beträgt 24 Stunden, das ist Luxus pur.

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Ganz in Weiß

Bei The White Company dreht sich alles um die Farbe Weiß. Die aus London stammende Firma bietet Wohnaccessoires und Kleidung ganz in Weiß. Die Läden, die sich bedauerlicherweise allesamt auf der britischen Insel befinden, machen einen unglaublich aufgeräumten Eindruck, sind nicht so vollgestellt und wirken irgendwie beruhigend.

Die Produkte der White Company sind vielfältig: Man bekommt dort beispielsweise romantische Lampen, kuschelige Schaffelle, schnuckelige Gästeseifen, formschöne Schlüsselkästen sowie schlichte Kleiderbügel – alles in Weiß gehalten. Nicht alle Artikel sind uni, hier und da finden sich einige Farbtupfer. Besonders bei den Produkten für die lieben Kleinen wird auf bunte Akzente gesetzt, aber es wirkt nie aufdringlich. Bei der White Company gibt es jede Menge netter Sachen, einziger Nachteil: Die Preise sind zum Teil exorbitant hoch.

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Erleuchtung

Er gibt nicht viel auf alte Steine. An diesem Fossil konnte er aber nicht vorbeigehen, als es ihn auf einem Flohmarkt anlächelte. Der Vorbesitzer dieser Leuchtreklame hatte sie bei einer Geschäftsauflösung ergattert, sich daran aber irgendwann satt gesehen. Leider hing er trotzdem noch so sehr an dem Schild, dass er sich von den ursprünglich geforderten 50 lediglich auf 35 € herunterhandeln ließ.

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Edle Schokolade

Die Verpackung dieser köstlichen belgischen Schokolade erinnert an die 1950er Jahre. Die Riegel sind mit Stewardessen, Piloten und Flugzeugen verziert, eine echte Augenweide. Verantwortlich für diese wunderbaren Motive ist der belgische Künstler Jaak De Koninck alias Jack Learoy.

Zum Sortiment gehören Schokoriegel mit und ohne Füllung sowie belgische Pralinen. Besonders schön sind die kleinen schokoladigen Flugzeuge, das ideale Geschenk für den Hobby-Piloten oder den fanatischen Planespotter. Leider sind die Produkte von Starbrook Airlines nicht leicht zu finden: Eindecken kann man sich am Brüsseler Flughafen, wahlweise auch in Schiphol. Online gibt es hier eine kleine, aber feine Auswahl an gefüllten Riegeln und hübsch verpackten Schokoladentafeln – ansonsten Augen offen halten und hoffen, dass einem die leckere Schokolade irgendwann einmal über den Weg läuft.

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Quiche Lorraine

Sie findet, Quiche Lorraine mit fertigem Blätterteig schmeckt besser als mit selbstgemachtem Boden, außerdem geht es viel schneller. Hier das Rezept:

  • 1 Packung Blätterteig
  • 150 Gramm gekochter Schinken
  • 150 Gramm Emmentaler
  • 3 Eier
  • 1 Becher Schmand
  • 6 EL Milch
  • Salz und Pfeffer
  • Cayennepfeffer
  • Muskat

Den Blätterteig antauen lassen und in einer Spring- oder Pizzaform (Durchmesser circa 32 Zentimeter) mit einem kleinen Rand von etwa zwei Zentimetern passend ausrollen. Nun den Schmand mit den Eiern, der Milch sowie dem geriebenen Käse in einer Schüssel verrühren, mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Muskat würzen. Den gewürfelten Kochschinken auf den Boden aus Blätterteig geben und die Schmand-Masse darüber verteilen. Bei 200° C etwa 30 bis 40 Minuten im Ofen backen.

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