★ 2006 bis 2009
Hallo Leser (falls es da draußen noch welche gibt),
es tut uns sehr leid, dass hier seit Monaten Stille herrscht, obwohl die Welt so voll von tollen Dingen ist. Auch bereuen wir, dass wir Euch im Unklaren gelassen haben, warum hier nichts los ist und ob sich daran jemals etwas ändern wird. Wir bitten um Entschuldigung und teilen mit:
Behaltet uns vorerst in guter Erinnerung.
Danke!
Sandra & Jens
Wenn sie in letzter Zeit auch sonst nicht viel von sich hören lassen wie ihnen lieb ist, so wünschen sie der Leserschaft natürlich trotzdem von Herzen alles Gute: Habt schöne Feiertage und einen guten Start ins kommende Jahr!
(Video via Spreeblick)
Keine Bange, liebe Leser, sie haben Euch nicht vergessen – nur leider im sog. »echten Leben« allerhand zu tun. Folge ist unter anderem eine sehr unstete Artikelfrequenz hier im schönen Blog, für die sie um Verständnis bitten. Das seit ein paar Wochen zu beobachtende Phänomen der unregelmäßiger erscheinenden Beiträge wird noch eine Weile andauern. Bleibt ihnen trotzdem gewogen!
Kleine Pause, sie kommen aber bald zurück.
Es ist geschafft. Mit dem heutigen Tag haben die beiden ihre Schuldigkeit für das endende Jahr getan, das schöne Blog macht daher Betriebsferien. Die beiden verabschieden sich bis Anfang 2008 von der geneigten Leserschaft, der sie hiermit schöne Festtage und einen angenehmen Jahreswechsel wünschen.
Das schöne Blog “geht in die Sommerpause”, wie man so schön sagt. Anders als so manche Fernsehsendung, die aus der Sommerpause nicht mehr zurückkommt, haben die beiden vor, den Betrieb nach dem Urlaub wieder aufzunehmen. Im Idealfall gut erholt und voller neuer Ideen wird es hier am 20. August weitergehen.
Der StyleSpion warf mit einem Stöckchen, die beiden parieren. Ihre Antworten haben die beiden unabhängig voneinander aufgeschrieben.
Was wäre das Leben ohne lesen?
Sie: Das Leben ohne Lesen wäre für sie gar nicht vorstellbar.
Er: Das Leben wäre anders. Bücher sind ein Genuss, auf den er nicht verzichten möchte. Ganz zu schweigen von der Bedeutung des Lesens als Kulturtechnik.
Gebunden oder Taschenbuch?
Sie: Wenn als Taschenbuch zu erwerben, dann lieber Taschenbuch, da sie in dieser Hinsicht doch ein wenig geizig ist.
Er: Kommt drauf an. Er kauft für sich möglichst Taschenbücher, verschenkt aber lieber gebundene – macht mehr her (das Auge liest mit). Eine vielversprechende Neuerscheinung kauft er notgedrungen auch gebunden.
Manche Dinge wiederholen sich eher als einem lieb ist, Umzüge zum Beispiel. Obwohl die beiden erst vor wenigen Monaten quer durch die Republik gezogen sind, sind sie derzeit schon wieder im Umzugsstress. Beim letzten Mal waren es berufliche Gründe seinerseits, dieses Mal ist sie an der Reihe. Eine Chance will nicht ungenutzt bleiben und so muss sie schon wieder von dannen ziehen. Damit sie es während der Woche am neuen Arbeitsort einigermaßen behaglich hat, muss das schöne Blog dieser Tage etwas zurückstehen. Sie bitten, diese Umstände zu entschuldigen. Demnächst geht es hier weiter wie bisher.

Bevor die beiden morgen den regulären Blogbetrieb wieder aufnehmen, lassen sie es sich nicht nehmen, Euch alles Gute für das soeben angebrochene Jahr zu wünschen. Bei dieser Gelegenheit danken sie auch für den Zuspruch, den sie in den ersten neun Monaten seit dem Start des schönen Blogs erhalten haben. Es war schön mit Euch. Und so soll es auch bleiben.

Die beiden wünschen ihren Lesern ein paar erholsame Tage – auf dass vorübergehend Ruhe einkehre und die Stunden im Kreise von Familie, Freunden und anderen lieben Menschen Kraft für das schon kurz nach den Feiertagen bevorstehende neue Jahr geben mögen. Spätestens 2007 melden sich auch die beiden zurück, zwischen den Jahren gönnen sie sich ein kleine Auszeit. Bis dann!

Die beiden hatten jahrelang eine Tabelle in der Küche, die ihnen half, Mengenangaben beim Kochen und Backen abzumessen. Manchmal ist es schließlich ganz praktisch, auf einen Blick zu wissen, wieviel ein Teelöffel Salz oder ein Esslöffel Zucker wiegen. Besagte Tabelle hing über dem Herd, informierte über die wichtigsten Koch- und Backzutaten und war auch noch hübsch anzusehen. Sie stammte aus einem Kochbuch – leider lässt sich nicht mehr ermitteln, aus welchem. Weil die alte Tabelle verschwunden ist, mussten die beiden nun selber Hand anlegen und sich eine eigene basteln. Die Papierpaprika erfüllt den soeben beschriebenen Zweck (wenn keine wichtige Zutat vergessen wurde – gegebenenfalls bitten sie um Mitteilung) und steht, weil heute Nikolaustag ist und die lieben Leser wenigstens ein virtuelles Geschenk bekommen sollen, ab sofort als PDF-Datei zum Herunterladen bereit. Viel Spaß damit!

Inzwischen befinden sich nur noch wenige Umzugskartons in der Wohnung, die neue Küche mit modernster Technik (ziemlich komisch, den Herd per Touch-Dingens und nicht per Drehschalter zu bedienen) wurde bereits benutzt und alle Möbelstücke stehen an ihrem Bestimmungsort. Das Portrait der dicken Dame, das bereits in Berlin mit einem Rahmen versehen wurde, hat einen angemessenen Platz bekommen. Es hängt beziehungsweise steht über ihrem Schreibtisch und macht sich gut. Jetzt müssen nur noch ein paar Löcher gebohrt, einige Dinge verstaut, weitere Bilder aufgehängt, der neue Keller aufgeräumt und Gardinen gekauft werden. Dann ist es geschafft – der Umzug ist überstanden.

Zwischen den Zeilen war es in den letzten Wochen schon zu lesen: Die beiden sind umgezogen. Am vergangenen Wochenende haben sie ihr Hab und Gut, dicht gepackt umfasst es übrigens nur rund 30 Kubikmeter, quer durch die Republik transportiert und sind nun rund um die Uhr damit befasst, ihren Hausrat aus 100 Umzugskartons wieder zurück in die – vielfach noch zu montierenden – Möbel zu befördern. Daher bitten sie um Verständnis, wenn das schöne Blog in den nächsten Tagen eine beitragsärmere Zone als sonst ist.

Das heutige Bolognese-Rezept hat er schon einmal in seinem Blog vorgestellt. Da die beiden sich derzeit im Umzugsstress befinden, greifen sie darauf zurück und hoffen, dass die Leser Verständnis dafür haben. Folgende Zutaten sind zu besorgen:
Die Knoblauchzehen pressen und in reichlich Olivenöl fünf bis zehn Minuten lang auf niedriger Stufe ziehen lassen. Anschließend eine gewürfelte Zwiebel dazugeben und glasig dünsten. Danach das Rinderhackfleisch in den Topf und – bei stärkerer Hitze, versteht sich – scharf anbraten. Einen Fünftel- bis Viertelliter ordentlichen Rotwein dazugießen. Der Wein wird sich im Geschmack der Soße niederschlagen, also ruhig mal was anderes als die übliche Plürre zum Kochen nehmen. Wenn der Wein verkocht ist, die passierten Tomaten und ein bisschen Thymian dazugeben – etwa einen Esslöffel, getrockneten oder frischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und die Soße dann auf niedriger Flamme mindestens eine Stunde köcheln lassen.
Zum Schluss noch 100 Milliliter Sahne einrühren. Falls die Soße zu dick ist, mit Flüssigkeit nach Wahl – Sahne, Wasser, Brühe oder Wein – strecken. Spaghettikochen nicht vergessen. Manch einer mag Parmesan oder anderen frisch geriebenen Hartkäse dazu.
Momentan wollen ihre Leser nur das eine: Pflaumenkuchen. Gestern etwa brachte die Suchmaschine Google allein 159 Besucher vorbei, die nach einem Rezept für Pflaumenkuchen suchten – so viele Leute dürfen die beiden sonst während eines gesamten Wochenendes empfangen.
Was ihnen noch mehr schmeichelt als die große Zahl der anonymen Pflaumenkuchenbäcker, ist ein Artikel ihres Lesers Enrique Bergemann. Auch Enrique bekommt heute Nachmittag von seiner Freundin den herbstlichen Pflaumenkuchen serviert und hat vor lauter Vorfreude aufgeschrieben, was er vom schönen Blog hält: “Webgewordenes ‘Schöner Wohnen’ für beide Geschlechter” ist wirklich ein nettes Urteil. Auf ein längeres Zitat des ausführlichen Artikels müssen die beiden aber verzichten, sie würden für Tage schamhaft erröten. Jedenfalls danken die beiden für diese netten und motivierenden Worte – und hoffen sehr auf ein Gelingen des Kuchens, damit Enrique seine Meinung nicht gleich wieder revidiert.
Bei dieser Gelegenheit danken die beiden natürlich auch allen anderen Leuten, die regelmäßig hier vorbeischauen. Ohne die Leserschaft und ihr Feedback würde dieses Blog schließlich erheblich weniger Spaß machen.
Das schöne Blog widmet sich Dingen, die das Leben im Allgemeinen sowie das Wohnen und Einrichten im Besonderen schöner machen.